Presse 2008

"Ostsee-Zeitung" 16. Dezember 2008

Erstes Hotel mit “Dachmarke”

Das Dachmarken-Logo prangt jetzt auch auf einem Hotel: Das Selliner „Park Ambiance“ wurde von Kerstin Kassner damit ausgezeichnet.
(von ANDREAS KÜSTERMANN)

Sellin. Das geschmackvolle, ovale Metallschild der „Dachmarke Rügen“ lässt keine Wahl: Anders als für die Regionale Esskultur in ihren Anfangszeiten, wird nur das hochwertige Schild überreicht und niemand kann alternativ ein preiswertes aus Plaste wählen. Am Sonnabend erhielt die weiß grundierte und mit Rügener Farbgebung versehene, ovale Plakette als erstes Hotel unter der Dachmarke „Qualität natürlich Rügen“ das Dorint-Hotel „Park Ambiance“ in Sellin.
„Eine ganzheitliche Vermarktung für die Insel soll unter der Dachmarke stattfinden. Für alle und verschiedenste Wirtschaftsbereiche“, sagt Landrätin Kerstin Kassner anlässlich der Übergabe und betont, dass es keine Zertifizierung mit Leistungskriterien sei. Eine Verwechslung mit dem Zeichen „Qualität natürlich Rügen“ müsse ausgeschlossen sein. „Landwirtschaft, Tourismus und andere Wirtschaftszweige werden verknüpft, regionale Wirtschaftskreise gefördert, Produkte und Angebote aufgezeigt. Durch die Bündelung der Kräfte soll die nachhaltige Entwicklung Rügens gestaltet werden“, gibt die Landrätin zur einst teuer entwickelten Dachmarke der Insel mit auf den Weg.
Küchen- und Hotelchef Stefan von Heine sieht es praktisch und nimmt nun ganz konkret den Landkreis in die Pflicht: „Durch unser Angebot „Erlebte Landschaften“ haben wir die Kreisläufe vom Produkt über den Produzenten bis zum Verbraucher schon lange geschlossen und führen die Gäste an die besonderen Orte der Insel. Nun besteht die Anforderung an die touristischen und politischen Einrichtungen im Landkreis, uns als Tourismusunternehmen und Identitätsträger mit zu vermarkten“, sieht der Hotelchef die Angelegenheit selbstbewusst. „Es geht nicht nur um das Geben und Nehmen, sondern ist die klare Forderung, mehr nach außen zu tun. Die Anerkennung und Vermarktung der hervorragenden Leistung vieler Hotels drückt sich nicht in Belegungszahlen und Zuwachsraten aus, sondern in der Wertschöpfung für die ganze Insel. Darin liegt die Zukunft“, ist sich von Heine sicher.
Mit seinen Gästen zieht er unter dem Motto der „Erlebten Landschaft“ persönlich als Patron vom Kap Arkona über die Fischhalle Sassnitz oder die Kirche Landow zum Bauern oder auf den Reiterhof. Künftig soll auch das Element Wasser hinzukommen, weshalb der agile Hotelchef derzeit seine Rettungsschwimmerlizenz erneuert.
Als Arrangement von Freitag bis Sonntag sind die Angebote in dem Selliner Hotel, oftmals auch mit der Kochschule „Caspars“ verbunden, langfristig ins Jahr hinein ausgebucht. Begeisterte Teilnehmer nehmen immer wieder gerne die Mischung aus interessanten Menschen der Insel und von auswärts wahr und erleben gemeinsam ein Stück Rügen, von dem sie lange erzählen. Genau das soll die Dachmarke bewirken und mit qualitativem Aufwand und wenigen direkten Kosten die Insel in gegenseitigem Einvernehmen weiter bekannt machen.

HINTERGRUND
Eine Dachmarke für die ganze Insel
Der Verein „Natürlich Rügen“ vergibt zwei Kennzeichen: „Qualität natürlich Rügen“ und „Rügen – mehr Insel“. Für ersteres müssen Produkte oder Dienstleistungen bestimmte Qualitätskriterien erfüllen, das andere Logo weist darauf hin, dass das Unternehmen in einen regionalen Wirtschaftskreislauf eingebunden und hier auf Rügen zu Hause ist. Das Schild „Rügen – mehr Insel“ schmückt unter anderem die Bergener Firma Kassen- und Zahlungssysteme, „Face-and-Eyewear-Optik“, die auf Rügenprodukte spezialisierte Handelsagentur Burgert sowie die Malerfirma Ewert und DLZ Rügen werbinet (OZ berichtet noch).


"Ostsee-Zeitung" 23. Oktober 2008

Hobbyköche zwischen Krustentier und Obstbrand 

Die Hummer aus Kanada leben noch. Nicht mehr lange, denn Teil der 18. „Caspars“ –Kochschule zu Schalen- und Krustentiere ist es, den teilnehmenden neun Gästen zu zeigen, wie das Tier human getötet wird. „Wer das isst, sollte wissen, dass die Scheren voraus den Kopf zügig ins kochende Wasser kommen“, sagt bei der Vorstellung Ideengeber und Hotelchef Stefan von Heine. Er ist gleichzeitig auch Küchenchef und versucht, jedes Thema mit dem Erleben Rügener Landschaften zu verbinden. Sein Team um die Sous-Chefs Barbara Lembke und Dirk Bretschneider assistieren wie Nikolai Stürmer und Chris Schreiter an jeder Station den Mittlerweile nur noch maximal zwölf Eleven. Wie am Sonnabend bei Selina Eisele (11), die mit Bruder Pascal, Papa und Mutti teilnimmt. „Von all dem Zeug aus dem Meer will ich nichts essen.“ Und dennoch nimmt sie begierig auf, was gelehrt wird. Dafür reinigt Selina mit Hingabe die Pfifferlinge und weiß nun, dass diese gut und gerne fünfmal gewaschen werden müssen, damit auch der letzte feine Erdrest verschwunden ist. Pascal Eisele ist derweil dabei, Felsenaustern, die es schon klassisch vorm Eis mit Zitrone zum Einstand gab, in der Pfanne zu pochieren. Das bedeutet, sie einfach kurz in Butter für die weiteren Verwendung zu braten.

„Hier gibt es etwas zu probieren“, hallt der Ruf durch die Küche und Pascal wechselt zu den Tintenfischen. Die sind imposant groß, weshalb Barbara Lembke auch nur einen Teil davon für die Kochschule frei gibt. Nikolai Stürmer zeigt Pascal und Dr. Rüdiger Stotzer den Trick mit der Tintenblase. „Sehr schwer aus der Kleidung herauszuwaschen. Daher bitte in der Schüssel unter Wasser entleeren. Hier an diesem Knorpel drücken.“ Dann werden die Tentakel von Hornresten befreit und ausgespült. Vom Dauerkochteam Mathias und Wolfgang aus Berlin, die noch kaum eine Kochschule versäumt haben, werden die Jacobsmuscheln derweil fachgerecht geöffnet. Was mit dem Austermesser geschehen kann, wenn zu viel gedrückt und nicht gehebelt wird, hat Pascal schon erfahren dürfen und an dieser Stelle des Handballens jetzt ein Pflaster. „Mit einem Handtuch schützen und immer vorsichtig – nicht mit Gewalt“, lehrt Barbara Lembke nochmals, während Stefan von Heine daneben ein Rezept für Kräuterbutter zeigt, mit dem die Jacobsmuscheln dann fruchtig nach Sanddorn und Orangensaft schmecken. Die Rezeptfibel dokumentiert alles für stressfreies Nachkochen.

Es folgt nach dem Kaffee die Überraschungstour. Wie immer ist der Zielort der Verkostung aller Leckereien bis zum Eintreffen geheim. „Nehmen sie feste Schuhe und ihre Schürze mit“, hatte von Heine betont. Es gab auch schon Pumps oder feine Lederschuhe „an Schlammwiese“.

Angekommen bei der Edeldestillerie in Lieschow auf Ummanz, fackeln die Inhaber Maren und Rainer Hessenius nicht lange. Die Gruppe muss auf die Apfelwiese zum Pflücken. „Bezahlen fürs Apfelernten“, witzelt Carola Eisele eben und als Vorspeise wandert der eine oder andere Apfel vom Baum statt in die Kiste zum Mund. Entstielen, lautet die nächste Etappe und tatsächlich geht es ans Band. „Das macht den Edelbrand aus, dass weder Stiele noch Faulstellen in die Maische kommen“, erläutert Maren Hessenius in ihrer grünen Latzhose.

Chris Schreiter hat derweil auf dem Grill Hummer, Langusten, und die Muschelsuppe auf dem Grill erwärmt und Dips wie Aioli fertig. Es haben alle Hunger. Die Destille verbreitet beim Brennen den Geruch von Johannisbeeren und Äpfeln. Und da jemand unvorsichtigerweise gefragt hat, breitet Rainer Hessenius das Einmaleins des Brennens von Edelbränden genauestens aus. So lange muss der Digestiv, also der Obstbrand danach,warten, um das Erlebnis abzurunden

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„Ostsee-Zeitung“  5. September 2008

"Rügentypische Tapas"

Sellin. Tapas sind modern. Und trotz der erheblichen Entfernung kommen die spanischen Appetithappen langsam auch in unseren Breitengraden an. Stefan von Heine, seines Zeichens Direktor und Küchenchef des Hotel-Park Ambiance in Sellin nennt seine Rügen-Tapas.

Und hat sie mit Rügen-Produkten ganz im Sinne seiner erlebten Landschaften modifiziert. Nach und nach soll die schmackhafte Dekoration dazu oder auch der Happen selbst als eingemachtes aus der Küche des Hotel-Park an der Wilhelmstraße des Ostseebades kommen. Denn Küchenchefin Barbara Lembke lässt es sich nicht nehmen, die Gurken nach einem Rezept ihrer Oma selbst einzuwecken. Die Rugya-Tapas sind als Muster mit Fisch, Fleisch, Wurst und Käse unter Glas anzusehen und als Auswahl zu bestellen. Sie lassen sich schnell im Stehen in der Bar „B.ambi“ oder in der Brasserie Caspars als kleine Mahlzeit verzehren.

„Wenn wir genügend Vorräte haben, sollen die eingeweckten Köstlichkeiten natürlich auch verkauft werden“ kündigt von Heine mit Stolz in der Stimme über die neue Idee aus seinem Team an.

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„Ostsee-Zeitung“ 23. Juli 2008

„Die Kochschule an der Kaikante“

Der Selliner Hotelier Stefan von Heine wird nicht müde, neue Plätze für sein Motto „Erlebte Landschaften“ zu finden. Nun hat er die Seenotretter in Sassnitz entdeckt und verwöhnt dort seine Gäste mit Köstlichkeiten

Stefan von Heine sucht immer nach neuen extravaganten Plätzen auf der Insel, wo man besonders gut essen kann. Nur eins sollte es an diesem Ort nicht schon geben – ein Restaurant. Von Heine hat das, was er auftischt immer selbst mit dabei. Meistens sind seine Gäste seine Schüler zugleich, seine Kochschüler. Zuletzt ließ er auf dem Sassnitzer Seenotkreuzer „Wilhelm Kaisen“ anrichten, einen einzigartigen Ostsee-Blick inklusive. „Erlebte Landschaften“ lautet das Motto, unter dem Caspars Kochschule im Hotel Park Ambiance Speisen an ausgefallenen Orten kredenzt. Von Heine ist der Koch und Direktor des Hauses. „Die Gäste waren vom Seenotretter kaum wieder runter zu bekommen“, sagt von Heine. Und wie die interne DGzRS-Broschüre „Längsseits“ aktuell berichtet, hätten auch die Retter nichts dagegen, solche Kost täglich „frei Bord“ geliefert zu bekommen, wie sich Vormann Hartmut Mühlwald begeistert äußert. Seenotretter kochen reihum in Ihrer 14-tägigen Schicht selbst und müssen sich da auch einiges an Gedanken machen, damit es den Kollegen immer schmeckt. „Da freut man sich über jede Abwechslung“ , so Mühlwald. Fast zwei Stunden ließen sich manche Gäste den zweitgrößten deutschen Seenotrettungskreuzer der 44-Meter-Klasse von der Bilge, dem Maschinenraum über die geschlossene bis zur offenen Brücke auf dem Oberdeck erläutern. Ursprünglich 30 Knoten schnell, bringen die neuen Maschinen des 1978 erbauten Kreuzers nach einem Umbau mit ihren 7200 PS jetzt noch 26 Knoten Propellerleistung. Von ähnlichen Kaliber ist auch die Ausrüstung des Chefkochs. Die Grillstation an der Kaikante, die schön gedeckten Tische am Anleger der Wilhelm Kaisen. Auch ein Separée im Pferdehänger steht bei Wind oder gar Regen für Frostbeulen bereit. Und es wird nicht nur verkostet, sondern üppig probiert, was die Teilnehmer der Caspars Kochschule am Vormittag in der Küche vorbereitet haben. „Wir kochen künftig nur noch mit zwölf Personen, damit alle mehr vom Kochen haben“, gibt von Heine bekannt. Angesichts von Buletten aus Hühnerfleisch, kleinen Schafbratwürsten, diversen Spießen, einem besonderen Kassler und viel Fisch nebst süßen wie sauren Chutneys stellt sich nur die Frage, wer das dann alles essen soll. Aber natürlich ist die Besatzung eingeladen, wenn die Kochschulteilnehmer Ihre Arbeit zur Verkostung anbieten. Eine Schürze und Rezepte für den tagesaktuellen Smut sind inbegriffen. Und natürlich das Spendenschiffchen der DGzRS, das die Gäste gerne noch etwas füttern, bevor es an Bord zurückkehrt. Denn die DGzRS finanziert sich ausschließlich privat und ohne staatliche Subventionen. Der OZ verriet von Heine: „Am Sonnabend suchen wir die Wilhelm Kaisen im Stadthafen wieder auf.“ Noch gilt es als Gerücht, dass sich die Schichten an Bord neuerdings an der Kochschule orientieren.

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„Rügen aktuell“, Juli 2008

Rapstour auf der BMW über die Insel Rügen

Berliner Tour-Guide und Direktor des Selliner Hotel-Park Ambiance realisieren Bikererlebnis

Im Mai sattelt der Biker. Berliner tun das gern auf BMW. Ein solcher Trupp erreichte am 16. Mai den Selliner Hotel-Park Ambiance. Tour-Guide Torsten Serno veranstaltet mindestens neun Ausfahrten jährlich für BMW Berlin, Niederlassung Huttenstraße. „Diesen Trip haben wir vergangenes Jahr ausprobiert und ihn als Überraschungs-Rapstour ins Programm gehoben.“ Den deftigen „Bikereintopf“ nahmen sie als Gruß der Küche. Zeit für den diesmal als Biker gekleideten Direktor Stefan von Heine, seinen Hotel-Park Ambiance vorzustellen. Und auch er ist BMW-Fan. Schnelles Einchecken und ab ging es zur Stippvisite auf das Mönchgut. Am Abend war die Zeit für den Musiker Ron Beitz in der Bar „b.ambi“. Kein Grund jedoch, die Tourbesprechung um 10:30 Uhr zu verpassen. Und los – in Richtung Schaprode. Technik, die begeistert beim Übersetzen auf der Fähre. Dann Maritimes bei einer Stippvisite im Hafen von Breege. Nächstes Ziel: das Eingangstor des Bug. Für „Erlebte Landschaften“ gehörte der witzige Museumsbesuch in Dranske ebenso dazu wie das Picknick mit Blick nach Hiddensee. Ob Bakenberg oder Nonnevitz, immer duftenden die herrlich blühenden Rapsfelder unter die Visiere. Bunkerstopp am Kap Arkona. Maritimes erneut bei Besichtigung des Seenotrettungskreuzers „Wilhelm Kaisen“. Auf Grund des stark einsetzenden Regens, der auch manchen Hotelier bis auf die Knochen durchnässte, war Rückzug die Parole. Schließlich warteten Dampfsauna und „Bikermassagen“ als Indoor-Programm. Natürlich ließ sich auch an diesem Abend niemand vom gemütlichen Konzert bei Soul-Musik aus England mit Joan McLean (Gesang) und Pete Stingl (Piano) als Highlight abhalten. „Biker sind mobile und agile Menschen. BMW und Harley stellen die beiden individuellsten Gruppen, die unbedingt in unser Hotelkonzept passen“, betont der Hotelchef im Einklang mit vier Sternen superior. Grund für Tour-Guide Serno, Rügen schon wieder fest einzuplanen.

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Rüganer Anzeiger, 28. Mai 2008

Neuer Dorint – Partner

Dorint Hotel- Park Ambiance im Ostseebad Sellin

 

Hotelzuwachs für die Neue Dorint GmbH; Seit Anfang April hat die Hotelgesellschaft einen neuen Lizenz- und Kooperationspartner: das Dorint Hotel- Park Ambiance im Ostseebad Sellin. Mit dem Neuzugang werden unter der Marke Dorint Hotels & Resorts nun europaweit 37 Häuser betrieben. Geschäftsführerin Elke Schade freut sich über die Erweiterung des Hotelportfolio: „Dieses individuelle Wellness- und Ferienhotel passt sehr gut zu Dorint und ist eine ideale Ergänzung zu unseren anderen Ferienresorts an der Küste von Mecklenburg- Vorpommern.“ Auch Hotel- und Küchendirektor des Hotel- Park Ambiance Stefan von Heine (47) freut sich über die Kooperation mit Dorint: „Für uns hat dieser Schritt nur Vorteile. Als kleines Privathotel ist die Vermarktung gegenüber den großen Hotelkonzernen oft schwierig. Durch die Kooperation mit Dorint bleiben wir so individuell wie bisher, profitieren aber von dem guten Namen Dorint und den gemeinsamen Geschäftsaktivitäten, zum Beispiel beim Marketing und der Reservierung.“ Die Entscheidung für Dorint sei auch den Inhabern des Hotels nicht schwer gefallen: „Die Konstellation von Personen und Marke passte einfach perfekt zusammen“, berichtet Stefan von Heine. „Auch von seinem Angebot und der Gästestruktur ist das Hotel- Park Ambiance ideal für das Dorint Portfolio“, meint Götz Braake, Bereichsdirektor Ferienhotels bei Dorint. Das Hotel ist bei Paaren und Familien sowohl für Kurztrips als auch für längere Urlaube sehr beliebt. Hoteldirektor von Heine und sein 30-köpfiges Team legen viel Wert auf individuelle Betreuung und private Atmosphäre. So setzt sich Stefan von Heine beispielsweise regelmäßig aufs Fahrrad und unternimmt mit seinen Gästen ausgedehnte Touren über die Insel. Auch Freunde von Wellness- und Beautybehandlungen kommen im Dorint Hotel- Park Ambiance voll auf ihre Kosten: Das Hotel bietet neben klassischen Anwendungen und Massagen auch ein umfangreiches Ayurveda-Angebot.

Hintergrund: Die Neue Dorint GmbH mit Sitz in Köln betreibt mit der Marke Dorint Hotels & Resorts europaweit 37 Häuser (Rügen: Binz und Sellin). Rund 3500 Mitarbeiter in Deutschland, in den Niederlanden, in der Schweiz, in Österreich, Belgien, Tschechien und Spanien sorgen für perfekte Gastlichkeit. Dorint Hotels & Resorts gehört zu den führenden Hotelketten auf dem deutschen Markt.

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Ostsee-Zeitung, 23. Mai 2008

Hotel-Park Ambiance kooperiert mit Dorint

 

Hotelzuwachs für die Neue Dorint GmbH: Mit dem Dorint Hotel-Park Ambiance in Sellin hat die Hotelgesellschaft mit Sitz in Köln einen neuen Lizenz- und Kooperationspartner.  Dies geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervor. Dieser zufolge würden mit dem Neuzugang europaweit 37 Häuser unter der Marke Dorint Hotels & Resorts betrieben. „Dieses Wellness- und Ferienhotel passt sehr gut zu Dorint und ist eine ideale Ergänzung zu anderen Ferienresorts an der Küste von Mecklenburg-Vorpommern“, sagt Geschäftsführerin Elke Schade.

Stefan von Heine, Hotel- und Küchendirektor des Ambiance, ist zuversichtlich, was die Kooperation angeht: „Als kleines Privathotel ist die Vermarktung gegenüber den großen Hotelkonzernen oft schwierig. Durch die Kooperation bleiben wir so individuell wie bisher, profitieren aber vom Namen Dorint.“ Der Hotel-Park verfügt über 52 Zimmer und Suiten in fünf Gebäuden, die unterirdisch miteinander verbunden sind.

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„Rügen-Aktuell“, Mai 2008

CASPAR’S Kochschule: Die Vierzehnte

Kunst der Kulinarik im Selliner Dorint Hotelpark Ambiance

 

Stefan von Heine, Hoteldirektor und Küchenchef des renommierten Selliner Privathotels Dorint Hotelpark Ambiance lud ein, und alle kamen...

zur 14. Staffel der CASPAR’S Kochschule reisten 22 Gäste aus allen Ecken der Republik, meist natürlich Stammgäste, die es dem Küchenchef gern einmal nachmachen wollten, an. Am Samstag, den 12. April traf man sich, um unter dem Motto: “ Fisch, Pasta und Frühlingsboten“ fangfrischen Fisch, hausgemachte Pasta und junge Inselkräuter zu köstlichen Gerichten zu komponieren. Noch in Erinnerung läuft einem das Wasser im Munde zusammen: Suppe aus Meeresfrüchten mit einem Hauch Asien oder Steinbutt mit Bärlauch in der Alufolie zubereitet. Da kann man sich auch leicht vorstellen, wie köstlich frische Ostseeheringe vom Grill schmecken – wenn sie unter strengen Augen des Küchenchefs zubereitet werden. Mit leckerer hausgemachter Pasta stellte Stefan von Heine seinen Gästen gleichzeitig die neue Brasserie im Dorint Hotelpark Ambiance vor, welche ihre Gäste ab sofort mit kleinen, aber feinen Snacks verwöhnt. Kaum einer wird wohl auf dem Weg zum Strand an den frisch zubereiteten Original Elsässer Flammkuchen vorbeikommen, die in vielen Variationen als eine der Spezialitäten der Brasserie gereicht werden. Hausgemachte Pasta, Salate und Snacks ergänzen das Programm „rund um den kleinen Hunger“. Am frühen Nachmittag ging es dann zum Überraschungsziel – diesmal in den Fischereihafen Sassnitz, wo die Fischhalle eine passende Kulisse für den zweiten Teil der Kochschule bildete. Auf dem Weg hierhin verriet Stefan von Heine seinen Gästen – darunter auch ein Fernsehteam vom NDR – einiges über seinen bewegten Werdegang zum Küchenchef und seine Passion für die asiatische Küche: Schon in den 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts (wie sich das bei einem so dynamischen Menschen anhört...) kam er als stellvertretender Küchenchef  des „Pekingrestaurants“, eines Ablegers des Grand Hotels Berlin, mit der asiatischen Küche in Kontakt, später durch Jobs als Trainee in Hongkong und Shenzen  oder bei einem Kurztrip nach Shanghai. So finden sich in seinen Kreationen immer wieder Elemente der asiatischen Küche, die er aber perfekt mit einheimischen Kräutern und Gewürzen komponiert und ihnen so eine persönliche Note verleiht. Das empfanden auch die Gäste vor der Fischhalle Sassnitz so, als sie sich auch vom Regen und (un)frühlingshafter Kälte nicht davon abhalten ließen, Köstlichkeiten vom Grill, Heringe, Schollen oder Heilbutt mit jungen Gemüsen der Insel zu genießen. Es versteht sich von selbst, dass es dazu ausgesuchte Weine gab. Zurück im Ambiance, konnte Stefan von Heine seinen Gästen die chice neue Bar b.ambi präsentieren und von dem neuen, über drei Ebenen  verlaufenden Wellnessbereich vitAmbiance berichten, der bis zum Jahresende eröffnet werden soll. Die Bar b.ambi – Café, Lounge und Bar – hat sich in den wenigen Wochen seit ihrer Öffnung  schon zum beliebten Treff in Sellin entwickelt. Ob am Nachmittag zu einer Kaffee – Spezialität oder am Abend zum Bier, zu klassischen Cocktails oder einer Flasche Wein – die Bar b.ambi bietet immer den richtigen Rahmen. Und nette Leute zum Klönen finden sich dort auch. Dass das AMBIANCE in den sieben Jahren unter Stefan von Heines Führung zu einem der Top- Hotels auf der Insel geworden ist, muss dabei gar nicht mehr besonders betont werden.

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Rüganer Anzeiger, 15. Mai 2008

Lebensart im „Ambiance“

Neues Angebot: Brasserie „Caspar’s“ und Bar „b.ambi“

 

Lebensfreude der besonderen Art bietet der renommierte Hotel- Park Ambiance mit Beginn der Saison. Hoteldirektor und Küchenchef Stefan von Heine stellte dieser Tage die neue Brasserie „CASPAR´S“ und die Bar „bambi“ vor. Bei der Einrichtung der zwei gastronomischen Outlets wurde besonders Wert auf die universelle Nutzung gelegt, betont der Direktor. So wird die Brasserie als Frühstücksraum für Gäste genutzt und kann im Laufe des Tages mit einer „mobilen Küchenzeile“ auf der Terrasse an der Wilhelmstraße genutzt werden. Darüber hinaus lässt sich die Brasserie ebenfalls für Veranstaltungen verschiedenster Anlässe bestens nutzen. Kulinarisch verantwortlich für die Angebote in der Brasserie zeichnet Chris Schreiter. Gemeinsam mit Küchenchef von Heine haben sich beide eine Reihe von köstlichen Kleinigkeiten ausgedacht. So gibt es feinste Zutaten, verarbeitet auf Flammkuchen aus dem Elsass, für die Gäste zu genießen. Salate, Snacks, hausgemachte Pasta und Flammkuchen sind überwiegend mit Rügener Produkten kreiert und machen Appetit auf die Insel Rügen. Auf dem Weg zum Strand können die kleinen Leckereien auch außer Haus vom Gast gleich mitgenommen werden. Ein Konzept, das begeistert. Gleich nebenan befindet sich die neue Bar „bambi“, in der die Abende in gepflegter Atmosphäre nach ereignisreichen Tagen ausklingen können. Eine Auswahl bester Longdrinks und Cocktails kitzeln den Gaumen der Gäste und lassen Genuss zum Erlebnis werden. Gleichzeitig wird die Bar auch als Cigar- Lounge für Gäste des Hauses angeboten.

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Super Illu Nr. 20, 08. Mai 2008

Die besten des Nordens

Gebratenes Kalbsfilet mit heimischem Spargel, Wildkräuter-, Olivenöl- Hollandaise, Morcheln und Kartoffelkrapfen: Das ist das Siegergericht. Zubereitet von Tillman Hahn beim Großen Gourmet Preis Mecklenburg- Vorpommerns 2008. Zum dritten Mal wurde der Darmstädter, der als Küchenchef im Restaurant „ Der Butt“ in der Yachthafenresidenz Hohe Düne in Warnemünde den Löffel schwingen, als bester Koch des Landes geehrt.
Sternenland. Die Konkurrenz war groß. Denn laut Restaurant- Führer Michelin ist Mecklenburg- Vorpommern das Ost- Bundesland mit den meisten Sterneköchen. Allein 2008 sind fünf davon verzeichnet. In der Hohen Düne standen sich neben Tillman Hahn Köche wie Ronny Siewert, Raik Zeigener, Andre Vujtech, Kurt Jäger und Stefan von Heine als Konkurrenten am Herd gegenüber. Für italienisches Flair, aber außerhalb des Wettbewerbs, sorgte der Südtiroler Spitzenkoch Jörg Trafoier vom Restaurant „ Kuppelrain“ in Castelbello. Er hatte Südtiroler Speck und Pasta sowie passende Weine im Gepäck.
Auch die Gerichte des Zweit- und Drittplatzierten begeisterten die Gäste: Ronny Siewert präsentierte in Nussbutter gegarten Hummer. Raik Zeigner, Deutschlands jüngster Sternekoch, Törtchen von weißer Valrhonaschokolade mit Himbeerbalsam und Sorbet. Um solche Köche beneiden und weltweit viele Gourmets...

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Allgemeine Hotel- und Gastronomie Zeitung, 03. Mai 2008

Spitzenköche zaubern gemeinsam

Tillman Hahn erhält „ Großen Gourmet Preis“/ Mecklenburg- Vorpommern hat die meisten Sterneköche Ostdeutschlands

Warnemünde. Im Fernsehen tummeln sich derzeit vor allem Spitzenköche aus dem Süden Deutschlands. Mecklenburg- Vorpommern dagegen könnte zum Geheimtipp der Haute Cuisine werden.
Beim „ Großen Gourmet Preis Mecklenburg- Vorpommern“ traf sich die Elite der Spitzenköche aus dem Norden. In der Yachthafenresidenz Hohe- Düne in Rostock- Warnemünde bereiteten sechs Spitzenköche für mehr als 270 Gäste ein Genießer- Menü zu. Sie waren zuvor auf Basis der Restaurant- Hitliste des Kritikers Gustav Volkenborn ermittelt worden. Volkenborn liegen die Verwertung der sechs wichtigsten Gourmet- Führer, darunter Gault Millau und Michelin, zugrunde.
Zum dritten Mal in Folge erhielt der Sternekoch Tillman Hahn den großen Gourmet- Preis“ als bester Koch des Landes. Hahn kochte als Hauptgang gebratenes Kalbsfilet mit heimischem Spargel, Wildkräuter- Olivenöl- Hollandaise, Morcheln und Kartoffelkrapfen. Der am zweitbesten platzierte Koch auf dieser Liste ist Ronny Siewert. Auf der Rangliste am dritthöchsten eingestuft wird der 23-jährige Raik Zeigner, der 2007 jüngster Sternekoch Deutschlands war. Zu den Spitzenköchen des 9. Gourmet Preises gehören zudem Kurt Jäger, Restaurant Jäger´s Tafelfreuden, Andre Vujtech vom Restaurant Meeresblick im Ostseebad Göhren auf Rügen und Stefan von Heine vom Restaurant Ambiance- Le Jardin im Ostseebad Sellin. Beim „ Großen Gourmet Preis“ präsentierte in diesem Jahr der Südtiroler Sternekoch Jörg Trafoier die italienische Küche. Die Spitzenköche Mecklenburg- Vorpommerns treffen sich jedes Jahr zur Verleihung des „ Großen Gourmet Preises“.                   Der Preis wird vom DEHOGA unterstützt. 

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Ostsee-Zeitung, 02. Mai 2008

Von Köln über Laage auf die Insel

Germanwings ist gestern das erste Mal von Köln nach Laage geflogen.
Dort gab es eine weitere Premiere für einen Direktanschluss nach Güttin.

Laage/Güttin. „Rund zwei Stunden Flugzeit statt 12 Stunden auf der Straße ab Köln war für uns schon ein Argument für diesen Kurzurlaub auf Rügen“, sagt Monika Fontaine beim Aussteigen aus dem Airbus 319 am Umsteigplatz Rostock-Laage. Die Familie gehörte gestern nicht nur zu den Passagieren des Premierenflugs mit Germanwings von Köln nach Laage.
Von dort aus nutzen Fontaines ein weiteres Premierenangebot: Direktanschluss per Flieger nach Rügen.
Nach dem Passierens eines eigenen Ausgangs „Rügen“ stiegen sie in die Cessna Caravan der Rostocker Ostseeflug mit den Piloten Jörg Bremer und Wernfried Remane. Letzterer auch Inhaber des Luftfahrtunternehmens. „Wir müssen rund 1500 Euro für einen Flug berechnen“,
sagt Remane, heute Auftragnehmer der Flughafen Rostock-Laage GmbH. Geschäftsführerin Anna-Maria Muller hatte den Flug übernommen, nachdem sich auf Rügen ein Bündnis von Hoteliers und Touristikern dafür eingesetzt hatte, die Anbindung an eine der Hauptzielgruppen in Nordrhein-Westfalen nicht in Laage enden zu lassen. „Und dann war glücklicherweise eine Familie im Airbus, die nun bis Sonntag bei uns Urlaub macht“, sagt der Selliner Hotelier Stefan von Heine, der den Shuttle beibehalten möchte. In der Arbeitsgruppe auf Rügen sind weitere Hoteliers und Touristiker jedoch noch nicht einig, wie wichtig diese Anbindung in Punkto Finanzierung wirklich ist. Sprich, was wer dafür ausgeben möchte. Luftfahrtunternehmer Remane sieht den Auftraggeber für das Shuttle auf Rügen. Ralf Hots-Thomas, Geschäftsführer der Tourismuszentrale, hielt sich diesbezüglich gestern noch zurück, begrüßte die Urlauber aber in Güttin mit einem eigens gefertigten Schild „Köln-Rügen“. 

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www.urlaubsnachrichten.de, 19. April 2008

Tillmann Hahn als bester Koch des Landes ausgezeichnet

Der Alte ist der Neue. Zum dritten Mal in Folge wurde Sternekoch Tillman Hahn beim Großen Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern als bester Koch des Landes ausgezeichnet. Den Preis nahm er am 19. April 2008 an seiner neuen Wirkungsstätte, der Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock-Warnemünde entgegen, in der er seit Anfang dieses Jahres tätig ist. Bei der Veranstaltung bereiteten die sechs Spitzenköche des Landes gemeinsam mit einem Gastkoch aus der Partnerregion Südtirol ein Genießer-Menü zu. Tillmann Hahn, der zuvor Küchenchef im Kempinksi Grand Hotel Heiligendamm war, kochte als Hauptgang gebratenes Kalbsfilet mit heimischem Spargel, Wildkräuter-Olivenöl-Hollandaise, Morcheln und Kartoffelkrapfen.

Die Vergabe des Preises basiert auf der Restaurant-Hitliste des Kritikers Gustav Volkenborn, der die Bewertungen der sechs wichtigsten Gourmet-Führer, darunter Gault Millau und Michelin, zugrunde liegen. Der am zweitbesten platzierte Koch auf dieser Liste ist Ronny Siewert, der seit Kurzem im Kempinski Grand Hotel in Heiligendamm arbeitet und zuvor Küchenchef des Rostocker Restaurants "Chezann" war. Auf dieser Liste am dritthöchsten eingestuft wird mit dem 23-jährigen Raik Zeigner vom Restaurant "Ich weiß ein Haus am See" in Krakow am See der jüngste Sternekoch Deutschlands. Zu den Spitzenköchen beim Gourmet Preis 2008 gehören weiterhin Kurt Jäger vom Restaurant "Jäger´s Tafelfreuden" in Wieck auf dem Darß, Andre Vujtech vom Restaurant "Meeresblick" im Ostseebad Göhren auf Rügen sowie Stefan von Heine vom Restaurant "Ambiance - Le Jardin" im Ostseebad Sellin, ebenfalls auf der Insel Rügen.

Beim Großen Gourmet Preis, der u. a. vom Landestourismusverband und dem Dehoga-Landesverband unterstützt wird, wird sich auch in den folgenden Jahren jeweils ein Partnerland präsentieren. Während in diesem Jahr der italienische Generalkonsul Gianfranco de Luigi, Sternekoch Jörg Trafoier sowie Tourismusvertreter aus der italienischen Region Südtirol begrüßt wurden, wird für 2009 eine Partnerschaft mit Österreich angestrebt.

Mecklenburg-Vorpommern ist das ostdeutsche Bundesland mit den meisten Sterneköchen. Der Restaurantführer Michelin hat in diesem Jahr an fünf Küchenchefs aus dem Nordosten jeweils einem Stern vergeben. Es folgen Sachsen mit vier Sterneköchen, Brandenburg mit zwei und Thüringen mit einem Sternekoch. In Sachsen-Anhalt gibt es in diesem Jahr keinen Koch mit Michelin-Stern. Vom zweiten renommierten Gourmet-Führer, dem Gault Millau, sind in diesem Jahr 32 Restaurants in Mecklenburg-Vorpommern mit Kochmützen ausgezeichnet worden.

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Ostsee-Zeitung, 08. April 2008

Pasta und Fisch bei Regen in Sassnitz

14. Staffel

 
Wenn in der Caspar`s Kochschule Gerichte zubereitet werden, werden sie auch gegessen – draußen! Auch bei Regen. Das Motto lautet schließlich „Erlebte Landschaften“. Die 14. Staffel, die thematisch dem Fisch gewidmet war, wurde am Sonnabend von der NDR – Nordtour begleitet. Devise: Erst zubereiten und dann an einem ausgesuchten Ort speisen. Diesmal im Sassnitzer Fischereihafen, wo Günter Grothe (Kutter- und Küstenfisch)seine Fischhalle als Notquartier zur Verfügung stellte. Dort schmeckten Dorsch, Hering &Co. (c) Andreas Küstermann

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www.urlaubsnachrichten.de, 04. März 2008

Ein Hauch von Italien beim Großen Gourmet Preis 2008

Partnerregion Südtirol präsentiert sich in der Yachthafenresidenz Hohe Düne

Sanddorn trifft Pasta. Mit der italienischen Region Südtirol präsentiert sich zum ersten Mal ein Partnerland beim diesjährigen 9. Großen Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern. Die Koch-Elite des Landes kredenzt am 19. April 2008 gemeinsam mit einem der besten italienischen Kollegen ein exquisites Sechs-Gang-Menü im Ballsaal der Yachthafenresidenz Hohe Düne. Damit bekommt das Köche-Event, veranstaltet von der Agentur Desas, dem Landestourismusverband (TMV), dem Dehoga Mecklenburg-Vorpommern und der Yachthafenresidenz Hohe Düne internationales Flair. "Mecklenburg-Vorpommern orientiert sich zunehmend international. Die Kooperation mit Südtirol hebt das Image des Landes im Bereich der Gourmet-Küche, die sich durchaus mit anderen Feinschmecker-Regionen messen kann", sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des TMV. Die Zusammenarbeit knüpft an das vor dem G8-Gipfel entwickelte Konzept an. Im vergangenen Jahr hatten sich Botschafter und Gesandte der G8-Staaten von der ausgezeichneten Küche Mecklenburg-Vorpommerns überzeugt.

Der Sternekoch Jörg Trafoier aus dem Restaurant Kuppelrain in Kastelbell, Südtirol, wird einen Gang des Menüs mit italienischer Note zubereiten. Die Sterneköche aus Mecklenburg-Vorpommern kreieren nach wie vor Gaumenfreuden aus regionalen Produkten. Neben den kulinarischen Genüssen steht auch in diesem Jahr die Ehrung des besten Kochs des Landes auf dem Programm. Die Auszeichnung basiert auf den Restaurant-Hitlisten von Gustav Volkenborn, denen die sechs wichtigsten Gourmet-Führer, darunter Gault Millau und Michelin, zugrunde liegen. Nominiert für den Großen Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern sind die Kochkünstler Ronny Siewert, ehemals Küchenchef im Restaurant Chezann in Warnemünde, jetzt im Kempinski Grand Hotel in Heiligendamm, Tillmann Hahn von der Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock-Warnemünde, Raik Zeigner mit dem Restaurant "Ich weiß ein Haus am See" in Krakow am See, Andre Vujtech aus dem Restaurant Meeresblick in Göhren, Kurt Jäger von Jägers Tafelfreuden in Wieck auf dem Darß und Stefan von Heine aus dem Hotel Ambiance in Sellin auf Rügen. Im letzten Jahr ging der Preis an Tillmann Hahn im Restaurant Friedrich Franz im Kempinski Grand Hotel Heiligendamm. Seit Januar 2008 ist der Sternekoch Küchendirektor der Yachthafenresidenz und verlegt in Kürze auch sein Gourmetrestaurant-Konzept nach Hohe Düne.

Die diesjährige Partnerregion Südtirol steht für eine exklusive Küche und erlesene Weine. Auch Mecklenburg-Vorpommern etabliert sich mehr und mehr im Bereich der Kulinarik. Bei den Spitzen-Restaurants ist das Bundesland an der Ostsee neben Sachsen die Nummer eins unter den ostdeutschen Flächenländern. Auch bei den Gästen des Landes gewinnt die gehobene regionale Küche immer mehr an Bedeutung. Einer aktuellen Gästebefragung zufolge steht für die Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern der Restaurantbesuch hinter dem Naturgenuss und dem Ausspannen mit 88 Prozent auf Platz drei der beliebtesten Urlaubsaktivitäten. Dabei legen 84 Prozent aller Befragten Wert auf den Genuss regionaler Speisen und Getränke.

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Ostsee-Zeitung, Januar 2008

Ayurvedisch kochen für Geist und Seele

Ayurvedisch kochen sei für Geist und Seele. Und da kaum jemand authentischer so etwas sagen kann, als die Inderin Cinderella Kandarappally, wurde sie von der Selliner VitAmbiance-Leiterin Katrin Böker eingeladen. „Da wir kosmetisch und auch in der Physiotherapie schon Elemente des indischen Ayurveda praktizieren, wollen wir ganzheitlich auch das Essen integrieren.“ Katrin Böker erklärt Ayurveda mit der Wissenschaft vom Leben. „Es ist das Ausbalancieren unserer Lebensenergie durch das Vatta, Pitta und Kapha, entsprechend ihren fünf Elementen Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther“, sagt die indische Dozentin und Leiterin eines eigenen Instituts im Ruhrgebiet. Sie kam eigens ins Hotel Park Ambiance, um die gesamte Belegschaft bis hin zur Küche fit zu machen. Da staunen auch schon mal gestandene Köche, wenn sie Mung-Bohnen sehen oder eine Pfanne voller Gewürze wie Muskatblüte, Stern-Anis, Kardamon, Nelken, Koriander, Senfkörner usw. „Wir rösten das nun und sie nehmen einfach den Duft wahr“, sagt sie. Und die Düfte breiten sich tatsächlich sehr intensiv aus. Allgemeines Schnuppern. „Hier müssen sie nun den Eiweißschaum von der Mung-Bohne nehmen“, schickt sie den zweiten Sous-Chef Dirk Bretschneider in die Spur, mit dem Schaumlöffel zu arbeiten. „Der Eiweißschaum bringt das Kapha, also die Stabilität und das Bewegungsprinzip des Körpers, durcheinander“, erläutert sie. Dann ist das Garam Masala, das geröstete Gewürz, fertig. „Hierin haben sie fast für jede Krankheit einen Stoff“, erklärt sie weiter und wendet sich den Senfkörnern zu, die im Fett nur einmal springen dürfen und dann raus genommen werden. „Mung-Bohnen geben dem Körper dreimal so viel Eiweiß wie Fleisch. Wobei Cinderella durchaus auch Empfehlungen ausspricht. „Gemüse aller Art mit Kokosmilch oder Sahne gemischt, und immer eine Handvoll frischer Kräuter hinzugeben. Auch das ist Ayurveda. Statt Zwiebeln und Schalotten, aber weder Mehl noch Butter.“ Vieles müssen die Mitarbeiter an diesem Tag hinnehmen, da es Teile der indischen Ernährungsphilosophie rund um die Elemente ist. Im Chutney hat sie die gerösteten Senfkörner verarbeitet und Stefan von Heine holt inspiriert seinen Sechuan-Pfeffer und mixt im steinernen Mörser ein eigenes Garam Masala. „Mir liegt es schärfer“.

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Rüganer Anzeiger, 30. Januar 2008

Grüne Woche mit Themen von Landwirtschaft bis Wellness

Vielfältiger Einsatz des Ministers für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz auf der IGW

Ein straffes und vielseitiges Programm absolvierte auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin Dr. Till Backhaus, Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz. Auf dem Foto nebenan sehen Sie ihn während des Rügentages im Kochstudio gleich neben der Bühne mit dem Rügenprogramm. Unter Anleitung von Stefan von Heine, Küchenchef und Direktor des Hotel-Park Ambiance in Sellin beteiligte sich hier zunächst Landrätin Kerstin Kassner an der Essenszubereitung. Dann folgten Kreistagspräsidenten Gisela Lemke und Minister Backhaus. Dieser betonte mehrfach, dass Rügen für ihn „Deutschlands größte und schönste Insel„ sei. Backhaus war natürlich auf der IGW nicht nur im Kochstudio aktiv. Seine Einsatzvielfalt für Mecklenburg-Vorpommern reichte von der traditionellen und ökologischen Landwirtschaft über die Ernährungswirtschaft bis hin zu Medical Wellness. So betonte er am „Tag des ökologischen Landbaus“, dass für die Produkte die Etablierung als „Marke“ von hoher Bedeutung sei. So fördere das in diesem Zusammenhang im November 2007 freigegebene „Bio-Zeichen M-V“ den Absatz regionaler Produkte und stärke das Bewusstsein für eine regionale Identität. „Alle Vorteile, die Bio- Produkte bieten, werden durch die regionale Nähe zum Erzeuger qualitativ und ökologisch optimiert“, so Minister Backhaus. Davon würden den Erzeugerbetriebe und Einheimische profitieren. Der Minister verwies darauf, dass auf der IGW der erste Nutzervertrag für die Kennzeichnung der Produkte mit dem „Bio-Zeichen M-V“ mit der Biogeflügel Mecklenburg GmbH für das Produkt Bio-Hähnchen geschlossen wurde.

Grüne Woche

Im Hinblick auf die Förderung des ökologischen Landbaus in Mecklenburg-Vorpommern verwies Minister Backhaus auf das „Ziel der Landesregierung, durch einen Komplex verschiedener Maßnahmen günstige Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Entwicklung der ökologisch zertifizierten Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft zu schaffen.“ In der Förderperiode bis 2013 stünden allein für die ökologische Bewirtschaftung von Landwirtschaftsflächen ca. 35 Millionen Euro mehr als in der vorherigen Förderperiode zur Verfügung. „Damit noch mehr Landwirte auf ökologische Wirtschaftsweise umstellen, sollten Ernährungswirtschaft und Handel die Erzeuger durch Abnahmeverpflichtungen bzw. entsprechende Preisangebote in Hinsicht auf eine nachhaltige ökologische Wirtschaftsweise unterstützen“, forderte der Minister. Im Gegenzug dazu müssten „Landwirte mittelfristige Lieferverträge unterzeichnen und dazustehen“. „Kooperatives Denken und Handeln ist ein wichtiger Baustein, um sich dauerhaft am Ökomarkt zu etablieren“, betonte der Minister. Bleibt die Frage, wie umfangreich die Öko-Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern überhaupt vertreten ist und welche Entwicklungstendenz sich hier abzeichnet. Dazu teilte das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz mit: „Bei nach wie vor steigender Tendenz waren Ende Oktober 2007 877 betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft entsprechend der EG-Ökoverordnung zertifiziert. Dies entspricht einem Zuwachs 91 Unternehmen allein im letzten Jahr. 721 landwirtschaftliche Unternehmen bewirtschaften nunmehr ca. 120.400 Hektar bzw. 9 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche. Hier betrug der Zuwachs im vergangenen Jahr 4.000 Hektar in 59 Betrieben. Der Bundesdurchschnitt liegt lediglich bei ca. 4,9 %.“ Der Bogen auf der IGW wurde indes auch über die traditionelle und ökologische Landwirtschaft hinaus bis hin zu Medical Wellness gespannt. Dazu erklärte Backhaus anlässlich des Medical Wellness Kongresses zum Thema „Ernährung, Bewegung, Entspannung - besser leben durch Medical Wellness?“ im Rahmen der 73. Internationalen Grünen Woche: „Medical Wellness will einerseits zur eigenverantwortlichen Prävention und zum gesunden Lebensstil motivieren, nutzt dabei andererseits die bestehenden Strukturen der Gesundheitswirtschaft für begleitende Maßnahmen“. Für Medical Wellness Angebote sei Mecklenburg-Vorpommern ein ausgezeichneter Standort. Das Land habe sich auf den Weg gemacht, eine führende Region für Gesundheit und Wellness in Deutschland zu werden. „Wir haben frühzeitig die Stärken und Chancen unseres Landes in dieser Zukunftsbranche erkannt und die Weichen gestellt“, stellte Minister Dr. Till Backhaus heraus. Zu den wichtigen Voraussetzungen, über die Mecklenburg-Vorpommern bereits heue verfüge, gehörten „neben wissenschaftlichem Know-how und Spitzenforschung auch eine Life Science Technologie auf Weltniveau, eine breite Palette gesunder Lebensmittel, eine gut ausgebaute Gesundheitsinfrastruktur sowie moderne, zum Teil hochkarätige prämierte Wellness- Einrichtungen und ein niveauvolles, vielfältiges Tourismusangebot. “Für Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz steht fest: “In Kombination mit unserem maritimen Reizklima und der intakten Natur unseres Landes bestehen beste Voraussetzungen, dass Mecklenburg-Vorpommern nicht nur Tourismus - sondern auch Gesundheitsland Nummer Eins wird. Wir arbeiten ressortübergreifend zusammen, um dieses große Ziel zu erreichen“. Zu den wichtigsten Schritten auf diesem Weg gehören nach seiner Auffassung der vom Kuratorium Gesundheitswirtschaft in Auftrag gegebene „Masterplan Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern 2010“. Hierhin würden Regionen hinsichtlich ihrer Voraussetzungen, Potentiale und Ressourcen in der Gesundheitswirtschaft analysiert, um Handlungsempfehlungen und Arbeitsschwerpunkte zu formulieren. „Mit dem Masterplan will die Landesregierung alle Akteure unterstützen, die bereits in diesem Feld tätig sind, und jene ermutigen, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen eine Chance in diesem Markt finden wollen“, sagte Minister Backhaus. Der Masterplan solle aber auch eine strukturierte Entwicklung dieses Wirtschaftssektors in Mecklenburg-Vorpommern sichern. Er zeige acht Handlungsfelder auf, wo Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich mit den Wettbewerbern strategisch die besten Entwicklungs- und Wachstumschancen habe. Dies seien „Gesundheitsförderund und Prävention, Gesundheitstourismus, Kurwesen und Rehabilitation, Ernährung, Seniorenwirtschaft, Biotechnologie, Hochleistungsmedizin und Forschungsschwerpunkte sowie neue, integrative Versorgungsformen“. All die verdeutlicht, in welchem Maße die Überlegung und Aktivitäten auf der diesjährigen Internationalen Grünen Woche über die Bereich Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft hinausgingen und dabei zugleich auch eng mit diesen Bereichen verbunden blieben. Dass auch der Tourismus dabei eine große Rolle spielte, wurde bereits im Artikel über den Rügentag auf Seite 2 deutlich. Auffallend war auf dieser IGW zu dem, dass immer wieder das Thema „Klimaschutz“ in verschiedensten Zusammenhängen eine Rolle spielte. Angesichts von Kritik an der Landwirtschaft sagte Minister Backhaus: “Fakt ist, dass die Land und Forstwirtschaft wie jeder andere Wirtschaftszweig auch klimarelevante Emissionen erzeugt. Fakt ist aber auch, dass es der einzige Wirtschaftsbereich ist, der Kohlendioxid durch Pflanzenproduktion und Waldmehrung bindet. Entscheidend ist also nicht die emittierte Gesamtmenge, sondern das Saldo“. Mit diesen Worten reagierte der Minister auf die Forderung, dass die deutsche Land- und Ernährungswirtschaft beim Klimaschutz mehr Einsatz zeigen müsse. Dabei wurde Minister Backhaus auch sehr konkret, indem er u. a. sagte: „Erster Hochrechnungen für die Landwirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns zeigen, dass hierzulande jährlich rund 17 Millionen Tonnen Kohlendioxid allein auf den Ackerflächen gebunden werden. Bei der Bildung von einem Kilogramm Pflanzenbiomasse werden der Atmosphäre im Mittel rund zwei Kilogramm Kohlendioxid entzogen und etwa 1,5 Kilogramm Sauerstoff freigesetzt.“ Allerdings falle die CO2-Bindung pflanzenspezifisch sehr unterschiedlich aus. “Während Ackergräser 9,8 Tonnen Kohlendioxid je Hektar und –Jahr binden können, erreichen die Hauptgetreidesorten, Kartoffeln, Silomais und Raps zwischen 13 und 19 Tonnen, Zuckerrüben dagegen sogar mehr als 30 Tonnen“, so Minister Dr. Till Backhaus. (c) Urban

 

„Ostsee-Zeitung“  23. Oktober 2008 

Hobbyköche zwischen Krustentier und Obstbrand

Die Hummer aus Kanada leben noch. Nicht mehr lange, denn Teil der 18. „Caspars“ –Kochschule zu Schalen- und Krustentiere ist es, den teilnehmenden neun Gästen zu zeigen, wie das Tier human getötet wird. „Wer das isst, sollte wissen, dass die Scheren voraus den Kopf zügig ins kochende Wasser kommen“, sagt bei der Vorstellung Ideengeber und Hotelchef Stefan von Heine. Er ist gleichzeitig auch Küchenchef und versucht, jedes Thema mit dem Erleben Rügener Landschaften zu verbinden. Sein Team um die Sous-Chefs Barbara Lembke und Dirk Bretschneider assistieren wie Nikolai Stürmer und Chris Schreiter an jeder Station den Mittlerweile nur noch maximal zwölf Eleven. Wie am Sonnabend bei Selina Eisele (11), die mit Bruder Pascal, Papa und Mutti teilnimmt. „Von all dem Zeug aus dem Meer will ich nichts essen.“ Und dennoch nimmt sie begierig auf, was gelehrt wird. Dafür reinigt Selina mit Hingabe die Pfifferlinge und weiß nun, dass diese gut und gerne fünfmal gewaschen werden müssen, damit auch der letzte feine Erdrest verschwunden ist. Pascal Eisele ist derweil dabei, Felsenaustern, die es schon klassisch vorm Eis mit Zitrone zum Einstand gab, in der Pfanne zu pochieren. Das bedeutet, sie einfach kurz in Butter für die weiteren Verwendung zu braten.„Hier gibt es etwas zu probieren“, hallt der Ruf durch die Küche und Pascal wechselt zu den Tintenfischen. Die sind imposant groß, weshalb Barbara Lembke auch nur einen Teil davon für die Kochschule frei gibt. Nikolai Stürmer zeigt Pascal und Dr. Rüdiger Stotzer den Trick mit der Tintenblase. „Sehr schwer aus der Kleidung herauszuwaschen. Daher bitte in der Schüssel unter Wasser entleeren. Hier an diesem Knorpel drücken.“ Dann werden die Tentakel von Hornresten befreit und ausgespült. Vom Dauerkochteam Mathias und Wolfgang aus Berlin, die noch kaum eine Kochschule versäumt haben, werden die Jacobsmuscheln derweil fachgerecht geöffnet. Was mit dem Austermesser geschehen kann, wenn zu viel gedrückt und nicht gehebelt wird, hat Pascal schon erfahren dürfen und an dieser Stelle des Handballens jetzt ein Pflaster. „Mit einem Handtuch schützen und immer vorsichtig – nicht mit Gewalt“, lehrt Barbara Lembke nochmals, während Stefan von Heine daneben ein Rezept für Kräuterbutter zeigt, mit dem die Jacobsmuscheln dann fruchtig nach Sanddorn und Orangensaft schmecken. Die Rezeptfibel dokumentiert alles für stressfreies Nachkochen.Es folgt nach dem Kaffee die Überraschungstour. Wie immer ist der Zielort der Verkostung aller Leckereien bis zum Eintreffen geheim. „Nehmen sie feste Schuhe und ihre Schürze mit“, hatte von Heine betont. Es gab auch schon Pumps oder feine Lederschuhe „an Schlammwiese“.Angekommen bei der Edeldestillerie in Lieschow auf Ummanz, fackeln die Inhaber Maren und Rainer Hessenius nicht lange. Die Gruppe muss auf die Apfelwiese zum Pflücken. „Bezahlen fürs Apfelernten“, witzelt Carola Eisele eben und als Vorspeise wandert der eine oder andere Apfel vom Baum statt in die Kiste zum Mund. Entstielen, lautet die nächste Etappe und tatsächlich geht es ans Band. „Das macht den Edelbrand aus, dass weder Stiele noch Faulstellen in die Maische kommen“, erläutert Maren Hessenius in ihrer grünen Latzhose.Chris Schreiter hat derweil auf dem Grill Hummer, Langusten, und die Muschelsuppe auf dem Grill erwärmt und Dips wie Aioli fertig. Es haben alle Hunger. Die Destille verbreitet beim Brennen den Geruch von Johannisbeeren und Äpfeln. Und da jemand unvorsichtigerweise gefragt hat, breitet Rainer Hessenius das Einmaleins des Brennens von Edelbränden genauestens aus. So lange muss der Digestiv, also der Obstbrand danach,warten, um das Erlebnis abzurunden

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