Grillen oder coole Kost vom heißen Rost „Das ist eine bewusste und gesunde Ernährungsweise, bei der die Nahrungsmittel in die fünf Elemente eingeteilt werden.“ Zitat von Hans-Joachim Fuchs Grillweltmeister 2002 Das Grillen ist zum Volkssport geworden. Der Sonntagsgriller sucht das Fleisch, Gemüse und Obst so aus, um Erholung und Genießen zu verbinden.
Vielseitige Verwendung vom Grill. Angefangen von Vorspeisen, Kleinigkeiten als Zwischengericht z.B. Geschichtetes Baguette mit mediterranen Gemüse, Folienchampignons, gefüllte Tomaten. Oder als Hauptgänge: Lammkotelett mit gegrillten Auberginen, Spargel in Folie, Putenbrust mit einer Marinade von Minze und Schokolade, Fisch im Bananenblatt mit Kokosdip.
Desserts: Pampelmusen, Orangen, Spieß mit Kokosnuss und Melonendip bzw. Ananas und Erdbeere mit Ahornsirup.
Die 10 goldenen Grillregeln!
Worauf es beim Grillen ankommt!
Nur erstklassige Zutaten verwenden. Wenn möglich das Grillgut einen Tag vor dem Verbrauch marinieren, damit das Fleisch schmackhafter und noch zarter wird. Grillgut erst bei gleichmäßiger voller Glut auflegen. Der optimale Zeitpunkt ist erreicht, wenn die Kohle gleichmäßig durchglüht und mit einer weißen Ascheschicht überzogen ist. Mit Öl mariniertes Fleisch abtupfen und trocken auf den Grill legen. Das Grillgut sollte möglichst auf den heißen Rost gelegt werden, damit sich die Poren schließen und weniger Saft austreten kann. Größere Stücke erst nahe der Glut, dann in größerer Entfernung weiter grillen. Alufolie oder Aluschale, unter das Grillgut gelegt, verhindern, dass Fett auf die Kohle tropft und unerwünschte Flammen aufsteigen. Kurzgebratenes ist gar, wenn auf der Oberseite Saftperlen austreten. Generell gilt der Gabelrücken-Drucktest: Fühlt sich das Stück weich an, ist es im Kern noch roh, wenn es federt, rosa ist und nicht mehr nachgibt, ist es auch im Inneren durchgegart. Das Rindfleisch während des Grillens nicht mit einer Gabel anstechen, da sonst der Saft ausläuft. Zum Wenden die Grillzange oder Grillschaufel verwenden. Fertig gegrillte Braten 2-3 Minuten vor dem Aufschneiden ruhen lassen, damit der kostbare Fleischsaft nicht zu stark austreten kann.
Grilladen
Aprikosengrillade
Aprikosenmarmelade Apfelessig 3 EL. Grobkörniger Senf
Barbecue
2 zerdrückte Knoblauchzehen 4 EL. Honig 2 EL. Ketchup 3 EL. Zitronensaft 4 EL. Weinessig 1 Tl. Zucker 5 EL. Sojasoße
Amerikanische Marinade
1 feingeriebene Zwiebel 4 EL Öl 2 EL Essig 4 EL Orangensaft 4 EL Ketchup 1 TL Worchester Sauce 1 Spritzer Tabasco
Sour cream
250g Quark 100g Crème fraiche oder Schmand frische Kräuter (Petersilie, Schnittlauch etc.) 1 Knoblauchzehe fein gehackt oder gepresst ½ Zwiebel fein gewürfelt 1 ½ EL Essig ½ El Zucker ½ TL Salz ¼ TL Pfeffer
Für diese Marinaden kann man Fleischsorten wie Pute, Kaninchen, Schweinefleisch & Rindfleisch nehmen. Australische Sesam-Marinade (für vier Steaks)
1 El Sesam anrösten, mit 1/8 l neutralem Öl, je 1 EL flüssigem Honig und Zitronensaft mischen. Steaks 12 Std. marinieren. Fürs Aroma 1 halbierte Knoblauchknolle und 1 Bd. Rosmarin auf den geölten Grill geben. Neben den Steaks können Maiskolben, Chicorée und Zwiebelringe mitgegrillt werden.
Chili-Honig-Marinade (für ca. 1 kg Fleisch - zu Spareribs, Chickenwings, Hühnchenbrust)
200 ml flüssigen Honig, 2 TL Sambal Oelek, 1 EL Sesamöl und 6 EL Sojasauce verrühren. Fleisch über Nacht marinieren.
Basilikum-Zitronen-Marinade (zu Lachs- und Thunfischfilets – ca. 1 kg)
2 Bd. Basilikum grob hacken. Mischen mit 20 g geriebenem Ingwer, Schale und Saft 1 Zitrone, 1 EL grob zerstoßenen Rosa Beeren, 150 ml Olivenöl und Salz. Über Nacht marinieren.
Rotwein-Pfeffer-Marinade (zu Steaks, Koteletts, Rippchen - 4 bis 6 Stücke)
3 EL Tomatenmark, 1 EL eingelegten Grünen Pfeffer, 1 TL Dijon-Senf, 1 EL Sojasauce, 4 EL Olivenöl, 1/4 l tr. Rotwein, Salz mischen. Fleisch 10 Std. marinieren.
Ahorn-Soja-Marinade (zu ca. 1,5 kg Spareribs)
4 gehackte Knoblauchzehen, je 100 ml Ahornsirup und Sojasauce, 50 ml Ketchup, 2 gehackte Zwiebeln, 2 TL Salz, 6 EL Balsamico Bianco, 4 TL körnigen Senf und 4 EL Paprikapaste mischen. Mindestens 5 Std. marinieren. Spareribs beim Grillen ständig bestreichen.
Koriander-Pfeffer-Marinade (für 6 Filetsteaks)
2 EL schwarze Pfefferkörner und 1 EL Korianderkörner grob zerstoßen, mischen mit 1 TL Garam Masala, 60 ml neutralem Öl und 1 zerdrückten Knoblauchzehe. Über Nacht marinieren. Dazu Knoblauchbutter.
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