
11. September 2010
Caspar's Kochschule Viva Italia!
9. Oktober 2010
Caspar´s Kochschule- Kochen aus Leidenschaft
Essen von der Wiese, Kräuter & Grillen |
Der Begriff Kräuter ist keine botanische Definition. Kräuter werden vielmehr über ihren Nutzwert definiert. Dabei unterscheidet man zwischen Küchen-, Gewürz- und Heilkräuter. Küchen- und Gewürzkräuter dienen der Verbesserung des Geschmacks des Essens. Heilkräuter bilden die Grundlage für Arzneimittel oder sind selbst Arzneimittel. Im Zusammenhang mit Heilkräutern muss auch von Giftkräutern gesprochen werden, die für den menschlichen Organismus schädlich wirken. Aus küchentechnischer Sicht sind Kräuter pflanzliche Lebensmittel, die überwiegend zur Geschmacksverbesserung und zur besseren Bekömmlichkeit von schwer verdaulichen Speisen verwendet werden. Meist wird die oberirdische, unverholzte Pflanze oder Pflanzenteile als Kraut verwendet. Eine klare Definition von Kräutern gibt es nicht. Der Übergang zum Gewürz oder Gemüse ist fließend. Als Grundregel kann man sagen, dass getrocknete Pflanzenteile als Gewürze bezeichnet werden können, während sie im frischen Zustand zu den Kräutern zählen. Allen als Kräuter verwendeten Pflanzen sind ihre ätherischen Öle gemein. Sie verleihen ihnen einen charakteristischen, unverwechselbaren Duft. Vorkommen Die Heimat vieler bei uns heute kultivierter Kräuter liegt im Mittelmeerraum. Die meisten Kräuter benötigen zum Gedeihen und zur Ausbildung der aromatischen Stoffe eine trockene Südlage in voller Sonne. Im heimischen Gartenbau können Hauswände oder Steine durch Rückstrahlung den Effekt der Besonnung verstärken. Zu den lichtschatten- bzw. halbschattenliebenden Kräutern zählen beispielsweise Petersilie, Pfefferminze und Melisse. Waldmeister gedeiht im Schatten von Laubbäumen und Brunnenkresse und Wasserminze von Teichen und Bächen. Die heilende Wirkung einiger Kräuter Lavendel antiseptisch, beruhigend, blähungstreibend, harntreibend, krampflösend, Asthma, Erschöpfungszustände, Herzbeschwerden, Husten, Kreislaufschwäche, Migräne, Nervosität, Nervenschwäche, Neuralgien, Schlaflosigkeit Bärlauch Blähungen, Bluthochdruck, Frühjahrskur, Verdauungsstörungen Basilikum Krampflösend, Magenstärkend, darmreinigend, Insektenstiche, Menstruationsfördernd, Nervenschwäche, Darminfektionen, Magenkrämpfe, Schwindelanfälle, Migräne, Gicht Brennnessel Blutarmut, Blutreinigend, Gelenk- und Muskelrheuma, Gicht, Ischias, Haarausfall, Hautleiden, Hexenschuss, Stoffwechselfördernd Liebstöckel Blasen- und Nierenleiden, Gewürz, Magenbeschwerden, Rheuma und Gicht, Wassersucht Löwenzahn Chronische Gelenkerkrankungen, Chronische Hautleiden, Chronisches Rheuma, Leber- und Gallenleiden, Nierensteine, Wassersucht Melisse krampflösend, schmerzstillend, bakterien- und pilzhemmend, Blähungen, Herzbeschwerden, Magenleiden, Migräne, Menstruationsbeschwerden, Neuralgien, Unruhezustände, Schlafstörungen, Ohrenschmerzen, Zahnschmerzen Petersilie Blasen- und Nierensteine, Blasen- und Nieren-, Entzündungen, Wassersucht, Verdauungsstörungen Rosmarin krampflösend, anregend, Blähungen, Niedriger Blutdruck, nervöse Herzbeschwerden, nervöse Kreislaufbeschwerden, rheumatische und neuralgische Beschwerden, schwache Menstruation, Schwäche und Erschöpfungszustände, Verdauungsstörungen, hartnäckige Hautausschläge Thymian desinfizierend, Bronchitis, Erkältungskrankheiten, Kehlkopfkatarrh, Keuch- und Krampfhusten, Verdauungsstörungen, Infektionen des Nieren-Blasenapparates Waldmeister Kopfschmerzen, Migräne, nervöse Schlaflosigkeit, nervöse Unruhe, Verdauungsbeschwerden, vermindert die Blutgerinnung, krampflösend Ysop Chronische Bronchitis, Asthma bronchiale, Magen-Darm-Katarrh, Blähungen, entzündungshemmend, schweißhemmend, menstruationsfördernd, Galle fördernd, leicht abführend Hier einige bekannte Küchenkräuter: Basilikum, Beifuss, Bohnenkraut, Brunnenkresse, Dill, Liebstöckel, Majoran, Melisse, Petersilie, Pfefferminze, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, Thymian, Waldmeister Verwendung Küchenkräuter sollten mit Überlegung angewendet werden. Denn nicht jedes Kraut passt zu jedem Gericht. Es ist die Kunst des Kochs das richtige Kraut in der richtigen Dosierung zu verwenden. Die meisten Kräuter dürfen nur in wohl dosierten Mengen verwendet werden, um nicht das Gegenteil einer Geschmacksverbesserung zu erreichen. Der Erntezeitpunkt von Kräutern ist kurz vor der Blütezeit erreicht. Dann besitzen sie den höchsten Gehalt an Aromastoffen. Idealerweise sollten Kräuter kurz vor der Zubereitung geerntet werden. Denn jede Art der Konservierung vermindert mehr oder weniger die Würzkraft der Kräuter. Zudem verändert sich je nach Konservierungsart der Geschmack und damit das Würzverhalten. Kräuter werden im Allgemeinen frisch, getrocknet oder tiefgefroren in der Küche verwendet. Aufbewahrung von Kräutern Zum Würzen von Speisen und Salaten lassen sich die Küchenkräuter gartenfrisch verarbeiten oder für den Wintervorrat trocknen. Einige Kräuter verlieren einen Großteil ihres Aromas, wenn sie getrocknet werden. In der Regel sind Gartenkräuter gleich frisch zu verarbeiten. Es gibt jedoch auch Methoden mit denen sie sich für kurze Zeit aufbewahren lassen:
Kochen mit Kräutern Wildkräuter-Salat (für 4 Personen) 400g Wildkräuter jung & zart Dressing: Saft einer Zitrone 3 EL Öl, kalt gepresst 1 TL Apfelsaft 1 Knoblauchzehe feingehackt je 1 Prise Salz & Pfeffer
9-Kräutersuppe Entrecote aus einer Kräutermarinade
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Direkt am schönen Ostseestrand, an der Seebrücke im Ostseebad Sellin, wird der 1. Beach Polo Cup Rügen / Sellin 2010 ausgetragen.
Am Freitag,
den 10. September 2010,
wird es wechselhaft.
Luft: 13 bis 16°C
Ostsee: 16°C
Niederschlag:
-Risiko: 70 %
-Menge: 1,0 mm
-Luftdruck: 1014 hPa
-Luftfeuchte: 77%
-Wind: 2 bft
-Südwind